EN DE
Reservation
Anfrage
Online Booking

Geschichte

Vor 150 Jahren bestand Wengen nur aus kleinen Weilern und Einzelhöfen. Unsere Vorfahren Christian und Anna Lauener-Gertsch wohnten in einem weissgetünchten Haus am „Kneu“ und nahmen seit 1855 bereits Feriengäste bei sich auf. Es waren vor allem Pfarrersfamilien. Auf Anregung dieser Gäste und mit Ihrer Finanzhilfe bauten sie die erste Pension in Wengen. Sie sind somit die Gründer der Hotellerie in Wengen. Die Pension Wengen wurde in mehreren Etappen bis auf ein Angebot von 200 Betten vergrössert und zog immer mehr Gäste an, nicht nur aus der Schweiz sondern auch aus England, Deutschland und sogar aus den USA.

Margaritha, die Tochter von Christian und Anna Lauener-Gertsch zog nach Ihrer Heirat mit Friedrich Feuz auf den „Stutz“, wo sie mit ihren drei Kindern lebten und eine kleine Landwirtschaft betrieben. Nebenbei besorgte der Ehemann noch das Amt des Gemeindeschreibers von Lauterbrunnen. Da immer mehr Gäste nach Wengen kamen, fassten sie den mutigen Entschluss ein Hotel zu bauen. Am 10. Februar 1879 erwarben sie zu diesem Zweck in „Rossen“ das nötige Land.

Die Bauzeit der Alpenrose erstreckte sich über 2 Jahre und am 4. Juli 1881 konnten die ersten Gäste aufgenommen werden.

Es gab noch keine Zugverbindungen und so holte Friedrich Feuz-Lauener seine Gäste öfters in Interlaken ab. In seiner Kutsche führte er sie nach Lauterbrunnen. Von da an bezwangen die marschtüchtigen Gäste den steilen Weg nach Wengen zu Fuss, während sich Damen und beleibte Herren im Tragstuhl oder im Sattel hinauftransportieren liessen.

Die Lebensmittel mussten damals ausser einiger Produkte aus der eigenen Landwirtschaft von auswärts beschafft werden. Butter wurde von Grindelwald bezogen, wobei die Älpler jede Woche drei bis viel mal den Weg über den Männlichen unter die Füsse nahmen. Brot und Backwaren mussten jeden Morgen früh in Lauterbrunnen geholt werden.

Im Jahre 1893 kam mit der Wengernalpbahn der grosse Aufschwung. Die Bahn wurde 1912 bis zum Jungfraujoch weitergeführt. Neue Hotels schossen wie Pilze aus dem Boden. In dieser Folge entschloss sich die Besitzerfamilie zu einer Erweiterung des Betriebes. 1894 wurde ein Hotelneubau, das „Mittaghorn“, erstellt.

Nach dem Tod von Friedrich Feuz-Lauener im Jahre 1902 und des Sohnes Fritz, der im Alter von 32 Jahren ein Jahr später an einer heimtückischen Krankeit starb, lagen „Alpenrose“ und „Mittaghorn“ in den Händen von Margaritha Feuz-Lauener und ihren zwei erwachsenen Kindern. Nach ihrem Tod im Jahre 1911 übernahmen ihre Kinder Hans und Margaritha mit ihren Ehegatten die Betriebe. Margaritha hatte sich 1908 mit Fritz von Allmen von Lauterbrunnen verheiratet. Ihnen wurden zwei Söhne geschenkt, Fritz, geboren 1909 und Paul, geboren 1911.

Die Sommersaison 1914 fing gut an, beide Hotels mit 140 Betten waren voll besetzt. Dann brach Ende August der Erste Weltkrieg aus. Innert wenigen Tagen waren alle Hotels leer.

Es kamen schwierige Zeiten. Die Saisondauer beschränkte sich fast ausschliesslich auf die Schulferienzeit der Schweizer. Mitten in der Kriegszeit, 1916, starb Fritz von Allmen-Feuz und hinterliess seine Witwe Margaritha mit zwei kleinen Kindern.

1919 zeichnete sich ein neuer Aufschwung ab. Die hohe Besucherzahl hielt an und immer dringender zeigte sich die Notwendigkeit die Betriebe neu einzurichten um den höheren Ansprüchen gerecht zu werden. Da nicht beide Hotels saniert werden konnten entschied man sich zuerst die „Alpenrose“ zu renovieren. 1929 wurden die Zimmer mit Kalt- und Warmwasser versehen und in einigen sogar Privatbäder und WC eingerichtet. Auch gab es neu einen Aufzug.

Im Winter 1929/30 öffnete das Hotel Alpenrose für die erste Wintersaison. In den folgenden Jahren kehrten infolge der weltweiten Krise in der Hotellerie wieder harte Zeiten ein. 1932 wurde das Hotel Mittaghorn geschlossen. Die „Alpenrose“ aber führten Margaritha von Allmen-Feuz und ihre Schwägerin Ida Feuz-Grossglauser bis zu ihrem Tod im Jahre 1937 weiter. Aus der Teilung übernahm die Familie von Allmen-Feuz die „Alpenrose“. Während des 2. Weltkrieges konnte der Betrieb aufrechterhalten werden, doch blieben die ausländischen Gäste aus.

Nach dem Krieg wurden die Zimmer renoviert und im Jahre 1960 nach dem Tod von Margaritha von Allmen-Feuz ging das Eigentum an ihre zwei Söhne Fritz und Paul über. Paul heiratete 1942 Heidi Lauener aus Lauterbrunnen und in ihr fand er eine bewährte Stütze in der Führung des Betriebes. Ihre Kinder Paul junior, geboren 1944 und Margrit, geboren 1946 bildeten sich ebenfalls im Hotelfach aus.

Als Fritz im Jahre 1973 unerwartet einem Herzversagen erlag, musste sein Neffe Paul junior seine Stelle in einem Hotel in Mombasa, Kenia aufgeben und nach Hause kommen. Am 1. Januar 1979 übergaben Paul senior und Heidi von Allmen-Lauener den Betrieb an ihren Sohn und seine Frau Margaret, geb. Wood an die 4. Generation weiter. Ihre Kinder Ursula, geboren 1981 und Fiona, geboren 1983 haben immer gerne im Betrieb ausgeholfen. Fiona arbeitet für das Modegeschäft H&M in Bern und Ursula hat sich entschieden in die Fussstapfen ihrer Eltern zu treten und ist nach ihrer Hotelfachausbildung im Mai 2010 im Betrieb eingestiegen.

Heute wird unser Hotel 130 Jahre alt und vereinigt in sonniger, aussichtsreicher Lage aufs Beste Tradition, Gastlichkeit und moderner Komfort. Familie von Allmen und die 20 Mitarbeitenden freuen sich auf Ihren Besuch.

partenaire Familie Ursula und Daniel Binder-von Allmen   |   CH-3823 Wengen   |   Tel +41 33 855 32 16   |   info@alpenrose.ch

/

Familie Ursula und Daniel Binder-von Allmen
CH-3823 Wengen
Tel +41 33 855 32 16
info@alpenrose.ch

Webdesign Aramis